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Wandern im Odenwald: Der Nibelungensteig 

Start ist das Felsenmeer, und zwar der obere Teil. Von dort geht es über die Reste römischer Steinmetzarbeiten (Riesensäule, Altar) runter bis zur Siegfriedsquelle, einer von zahlreichen Orten im Odenwald, die im 19. Jahrhundert umgewidmet wurden, um so mehr Touristen anzulocken. Im Odenwald hat sich die Erinnerung an die Burgunder oder Nibelungen besonders gut gehalten, obwohl nicht historisch erwiesen ist, dass sie nach dem Tod Siegfrieds auf dem Weg in das Hunnenreich tatsächlich durch den Odenwald kamen.

VFelsenmeeron dort führt der Wanderweg Richtung Reichenbach den Wald hinauf zum Hohen Stein, einer fabelhaften Kletterwand. Immer mal wieder hat der Weg ausgeprägten Pfadcharakter, er wechselt ab zwischen schattigen Waldetappen und herrlichen alten Feldwegen, auf denen man schon einmal Kuhhirten, Schulkindern und Reitern begegnet, die per Pedes oder Pferd von einem Ort zum anderen durch's Feld abkürzen wie seit eh und je.
 
Am Knodener Kopf verlässt man den Wald und wendet sich Richtung Knoden, wo gleich zwei Wanderherbergen rustikale Unterkünfte bieten.

Von Knoden geht es über Schannenbach an mehreren markanten Aussichtspunkten entlang bis Schlierbach, einem echten Fachwerkkleinod im Odenwald. Wer dort ankommt, sollte unbedingt dem Friedhof einen Besuch abstatten: Hier wird noch heute das Grab mit einem lackierten Holzbrett geschmückt - die schweizerisch-calvinistische Variante des Grabsteines, der "Stickel". Wunderschön anzuschauen.

 

  

Wir empfehlen unbedingt, die Wanderung mit einem ortskundigen Wanderführer zu machen, weil man sonst vieles verpassen könnte. Der Odenwald-Klub vermittelt gern und preisgünstig.

 

 Information:
 Odenwaldklub e.V.
c/o Rainer Türk
Geschäftsstelle:
Prinzenbau im Staatspark Fürstenlager
64625 Bensheim
Telefon: 06251 855856
Fax: 06251 855858
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Internet: http://www.odenwaldklub.de/

 

 

Nibelungensteig
Neben dem Alemannenweg verfügt der Odenwald nun über einen zweiten als Qualitätsweg zertifizierten Wanderweg. Der Nibelungensteig führt über 40km von Zwingenberg an der Bergstraße nach Osten in den Odenwald hinein bis nach Grasellenbach. Dort endet der Weg am Siegfriedsbrunnen, um den Namensgebern, den Nibelungen Rechnung zu tragen.

Die Route verläuft auf 11,9 km von Zwingenberg über den Melibokus und den Felsberg mit dem Felsenmeer nach Reichenbach. Von dort geht es weiter am bekannten Kletterfelsen Hohenstein und dem Knodener Kopf vorbei nach Lindenfels, der "Perle des Odenwalds". Dieser Abschnitt ist 13,6 km lang. Schließlich führt der Nibelungensteig über 14,5 km von Lindenfels zum Siegfriedsbrunnen.


Wandervolles Hessen: Der Nibelungensteig im Odenwald
Quelle: © hessenschau, 04.07.2008  
 

 

Lautertal (Odenwald) liegt mit seinen 11 Ortsteilen an der romantischen sagenumwobenen Nibelungenstraße, inmitten des UNESCO Geoparks Bergstraße-Odenwald. Namensgeber für die Großgemeinde ist das Lautertal, denn das Tal der Lauter bestimmt neben Felsberg, Neunkircher Höhe, Krehberg und Knodener Kopf das Bild der Ortsteile. Die Kulisse bilden Hügel mit Misch- und Nadelwäldern, die durch Wanderwege erschlossen sind. Für den Spaziergänger bieten sich im Lautertal auf vielen Kilometern gut markierter Wanderwege herrliche Ausblicke über Wiesen, Wälder und idyllische Dörfer, bei klarer Sicht auf das Rheintal bis hin zum Pfälzer Wald.

Naturpark Felsenmeer - Am Fuße des Felsenmeeres beim Lautertaler Ortsteil Reichenbach findet man eine Quellenfassung, an der der Schriftzug "Siegfrieds-Quelle" angebracht ist. Der eigentliche Punkt jedoch, an dem das Wasser aus dem Boden kommt, liegt allerdings etwa auf der Höhe der Riesensäule am so genannten "Kleinen Felsenmeer".

Schannenbach ist mit etwa 500 Meter über NN einer der höchstgelegnen Orte im vorderen Odenwald.
Gleich am Ortseingang werden Sie von unserem Dorfgemeinschaftshaus begrüßt, das heute überwiegend von örtlichen Vereinen und für private Veranstaltungen genutzt wird. In früheren Zeiten war hier die einklassige Dorfschule untergebracht. Bei Sanierungsarbeiten im Jahre 2003 wurde das Gebäude rundum erneuert.
 
Auf gut ausgebauten Wanderwegen können Sie die reizvolle Landschaft rund um unser Dörfchen erleben und näher kennen lernen, sowie bei Spaziergängen herrliche Fernblicke bis ins Rheintal hinab genießen. Ruhebänke laden Sie allerorten zur gemütlichen Rast ein. Genießen Sie die Stille und Abgeschiedenheit fernab von Verkehr und Hektik. Schannenbach hat keinen Durchgangsverkehr

Eine sehr gute Webseite mit weiterführenden Informationen und Kartenmaterial finden Sie HIER